Heimatmuseen Altenmarkt

Das Hoamathaus

02-02Das Altenmarkter Heimatmuseum befindet sich in einem alten, vermutlich von einer frommen Bruderschaft gegründeten Haus, welches urkundlich erstmals 1408 erwähnt wurde. Hier wurden Alte und Kranke aufgenommen. 1938 ging das Haus in den Gemeindebesitz des Ortes Altenmarkt über und diente bis 1970 als Altersheim. Mit der Verlegung des Altersheimes wurde das Gebäude freigestellt und man beschloss seitens der Gemeinde die Gründung eines Heimatmuseums unter dem Namen „Hoamathaus“.

Im Laufe der Jahre wurden einige Räume des Museums in sogenannte „Stubn“ umgestaltet, damit der Besucher das bäuerliche Leben zeitgeschichtlich getreu nachvollziehen kann. Bewundern kann man unter anderem die Anichhofstube, eine Austragsstube, oder eine alte Rauchkuchl, die als Kochstelle diente. Sehr eindrucksvoll ist auch die Grundner Krippe, mit insgesamt 120 Figuren, darunter 80 beweglichen.

Ein besonderes Augenmerk richtet das „Hoamathaus“ auf die Bedeutung der Frau vor dem kulturhistorischen Hintergrund der damaligen Zeit. Welche Aufgaben wurden Ihr auf einem Bauernhof zuteil? Wo hatte Sie ein Mitspracherecht? Wie arbeitete und lebte Sie damals? Im Altenmarkter Heimatmuseum kann man geschichtliche Details des bäuerlichen Lebens hautnah entdecken.

Das Altenmarkter „Hoamathaus“ – spannend, aufschlussreich, informativ und immer einen Besuch wert !

Die Dechantshoftenne

A14_8923Eine Besonderheit des Altenmarkter Heimatmuseums ist die sogenannte Dechantshoftenne. Diese gehörte Anfang des 20. Jahrhunderts zum Eigentum der Pfarrgemeinde Altenmarkt und war als Gebäude Teil des bäuerlichen Hofes der Pfarre. 1981, bereits lange landwirtschaftlich unbenutzt,  wurde die Tenne als Teil des Heimatmuseums eingegliedert.

Durch Ihre weiten und hohen Räumlichkeiten ist die Dechantshoftenne ein perfekter Schauraum für große landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge aus früherer Zeit. Die Ausstellungsstücke haben nicht nur einen Bezug zur Landwirtschaft, sondern zeigen auch Gerätschaften des damaligen handwerklichen Gebrauchs, wie Sie z.B. ein Schuster, Wagner oder Seiler benutzte.